Begehbare Räume aus Mineralwasserkästen – so lautet das ungewöhnliche Projekt der beiden Frankfurter Künstler Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt.
Das von der GDB unterstützte Kunstprojekt findet große Resonanz und wird seit seinem Debüt 1996 kontinuierlich weiter entwickelt. Inzwischen gibt es Kastenhäuser auf der ganzen Welt – ob nur für einige Tage oder Wochen aufgebaut oder als dauerhafte Installationen. Die Nutzungsmöglichkeiten sind äußerst vielseitig: Kastenhäuser fungierten als Kiosk, Bushaltestelle und sogar als Kinosaal.
Ein interessantes und Aufmerksamkeit erregendes Projekt wurde 1999 in Venedig verwirklicht. Im Rahmen der 48. Biennale di Venezia gestalteten Winter und Hörbelt ihre imposanten Kastenhäuser vor historischer Kulisse.
Die Mehrwegkästen, die im Alltag als Gebrauchsgegenstände eher im Hintergrund wirken, werden so zu Kunstobjekten im öffentlichen Raum.
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