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Chronik

Gut vorbereitet in die zweite Dekade des neuen Jahrtausends

Im April 2010 beschließen die Mitglieder der GDB mit großer Mehrheit, einen neuen Mehrwegkasten für die Glas-Perlenflasche einzuführen. Der neue Kasten verbindet zwei Ziele: Er erfüllt den Anspruch von Premium-Markenherstellern nach einer modernen Verpackung für ihr Produkt. Zudem schützt und erhält er die langfristigen Investitionen der Mineralbrunnen in die Glas-Perlenflasche. Die Anteile zwischen PET und Glas sowie zwischen Einweg und Mehrweg verschieben sich kaum noch, wobei für Glas-Mehrweg eine Renaissance zu beobachten ist.

  • 2000er

    Ein neues Jahrtausend: neue Märkte und neue Herausforderungen

    MineralwasserflascheVerbraucher erwarten individuelle Verpackungslösungen, zum Beispiel für Single-Haushalte oder Convenience-Lösungen für unterwegs. Für diese neuen Marktsegmente werden neue Angebote entwickelt und auf den Markt gebracht. Im Jahr 2000 beschließen die Mitglieder der GDB, zusätzlich zur erfolgreich eingeführten 1,0 l PET-Mehrwegflasche die Ergänzung des Pools um eine 0,5 l und eine 1,5 l PET Mehrwegvariante. 2004 folgt eine Flasche im neuen Design für stille Mineralwässer.  

    Ab 2003 herrscht für mehrere Jahre Unruhe im Markt für Getränkeverpackungen. Die Übergangslösungen zur Einführung des Pflichtpfandes verschaffen Einwegflaschen und Discountern Vorteile. Die Folgen dieser Entwicklung haben meist mittelständische Mineralbrunnen zu tragen. Zugleich wächst das Interesse an umweltfreundlichen Verpackungen. Zwei Ökobilanzen des Umweltbundesamtes zeigen, dass die Glas- und PET-Mehrwegverpackungen der GDB ökologisch die günstigsten sind.  

    Mit der Verpackungsvielfalt steigen auch die Serviceaufgaben der GDB. Pfandclearing lautet das Stichwort. Die GDB gründet hierzu mit Partnern die Intercycle GmbH, deren Aufgabe das Pfandclearing und das Erbringen von Entsorgungsdienstleistungen im Rahmen des DPG-Pfandsystems ist.

    • Die 90er

      Ein Klassiker prägt auch die Zukunft

      FlaschenDie Perlenflasche hält auch in den neuen Bundesländern Einzug. Zusätzlichen Schub bringt die Gesundheits- und Fitnesswelle in der ersten Hälfte der 90er Jahre. Für diesen Trend werden neue PET-Mehrwegflaschen entwickelt, die in punkto Gewicht und Handhabung positive Eigenschaften haben. Diese werden vor der Markteinführung genauestens geprüft, um zu gewährleisten, dass sie den hohen Mehrwegansprüchen genügen. Das Credo lautet, mit der bestmöglichen Getränkeverpackung eine gleichbleibend hohe Qualität von der Quelle bis zum Verbraucher sicher zu stellen. 1996 wird die Perlenflasche aus PET für Mineralwassererfrischungsgetränke eingeführt – 1999 folgt die PET-Perlenflasche für Mineralwasser.

      • Die 80er

        Ausgezeichnet

        Perlen auf der Perlenflasche1982 verleiht der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland der Perlenflasche höchste öffentliche Anerkennung, den Bundespreis „Gute Form“. Nur ein Jahr später wird für Heilwässer und stille Mineralwässer die grüne Brunnenflasche eingeführt. Das neue Gebinde gibt diesem Marktsegment einen zusätzlichen Schub.

        • Die 70er

          Ein Markenzeichen entsteht

          MineralwasserflascheDie Perlenflasche wird zum unverwechselbaren Markenzeichen für Getränke der deutschen Mineralbrunnen und zum Symbol für die ganze Branche. Das Produkt Mineralwasser boomt: In den 70er Jahren verdoppelt sich der Pro-Kopf-Verbrauch. Innovationen bei Verschlüssen und Kunststoffkästen setzen neue Standards. 

          • Die 60er

            Auf zu neuen Formen

            FlaschenZum Ende des Jahrzehnts verändert die Entwicklung der Perlenflasche den Markt und das Gesicht der Brunnengetränke. Steht heute das Design, die Ökologie und die Markenqualität der Produkte im Zentrum des Interesses, war es damals neben dem Design vor allem die technische Innovation, die die Brunnen ansprach. Die Perlenflasche war eine der ersten Flaschen mit Außenschraubgewinde. Die GDB übernimmt die rechtliche Trägerschaft des Mehrwegpools.

          • Die 50er

            Eine Flasche setzt Zeichen

            PlakatIn den 50er Jahren entsteht die erste bedeutende Gemeinschaftsverpackung der deutschen Mineralbrunnen in Form einer 0,7-Liter-Hebelverschlussflasche. Dies ist der Startschuss für den größten Mehrwegpool Europas. In der Zeit des Wirtschaftswunders schaffte es die GDB, mit RASPA eine Gemeinschaftsmarke der Brunnen zu entwickeln und zu etablieren. Die Mitgliederzahl wächst auf 120.

          • 1937

            Ein kleiner Anfang mit großer Zukunft

            Am Anfang stehen die drei Buchstaben GDB für „Getränke Deutscher Brunnen“. Zwölf Unternehmen der Mineralwasserbranche reagieren mit der einheitlichen Getränke-marke „Kolanade“ und dem Markenzeichen GDB auf den Markteintritt von Coca-Cola in Deutschland. Die Zahl der GDB-Mitglieder steigt innerhalb von zwei Jahren auf 32.